Navigieren auch abseits befestigter Straßen

Das richtige Navi für dein Wohnmobil

Ich erinnere mich noch genau an die ersten Fahrten, als ich noch kein Navigationsgerät besaß und auch später immer wieder vehement behauptete, ich wolle gar keines, schließlich habe ich ja einen kartenlesenden Beifahrer… Heute bin ich absolute Verfechterin eines Navis – und nicht nur eines „normalen“, sondern eines Gerätes speziell für Wohnmobile. Und das nicht nur, weil mein Womo mehr als 3,5 t über die Straßen schiebt. Im Folgenden möchte ich einige wichtige Kriterien für und wider den Kauf eines (Wohnmobil-)Navis aufzeigen und dir dabei vielleicht die Entscheidung beim Erwerb eines solchen ein wenig vereinfachen.

Persönliche Erfahrung unserer Autorin Esther

Papierkarten bieten Sicherheit

Ich selber bin nicht nur ohne, sondern auch eine Zeitlang mit einem PKW-Navigationsgerät aber auch schon mal zur Probe mit parallel laufenden Navis (Womo-Navi und „normales“ Navi – da der Hersteller meines Wohnmobils irrsinnigerweise ein normales verbaut hat!) gefahren. Hierbei konnte ich eine meist sehr unterschiedliche Streckenführung (beim Womo-Navi kilometermäßig häufig länger, aber auch eine entspanntere Fahrt) ausmachen.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich nach dem Motto fahre: „Traue keinem Navi!“, und meinen Beifahrer bitte, eine gute Straßenkarte auf dem Schoß zu haben, zu vergleichen und gemeinsam mit mir sehr genau auf Hinweisschilder zu achten. Sicher ist sicher, denn leider bin ich auch mit Navi schon in so manche prekäre Situation geraten…

Was ist ein „Wohnmobil-Navi“ und wozu ist es gut?

Wenn du im Internet nach einem „Wohnmobil-Navigationsgerät“ suchst, triffst du häufig auch auf die Bezeichnung „Camper-Navigationsgerät“ oder „LKW-Navigationsgerät“.

Die bekanntesten Hersteller sind TomTom und Garmin. Du wirst aber auch schnell feststellen, dass es enorme Preisunterschiede gibt, nicht nur im Vergleich zu einem normalen PKW-Navi, sondern auch bei den Wohnmobil-Navis untereinander. Das sollte dich jedoch nicht vom Kauf abschrecken, vielmehr dazu verleiten, genau zu prüfen und zu vergleichen, welches für dich infrage kommt.

Der wohl wichtigste Grund, ein Wohnmobil-Navi statt eines anderen zu kaufen, ist:

Du kannst sowohl die Höhe als auch die Breite und die Länge sowie das Gewicht deines Wohnmobils eingeben und das Navi berechnet für dich geeignete Routen.

Das bedeutet im Einzelnen:
  • Straßen, die für deine Maße und dein Gewicht aufgrund der Breite oder der Gefährlichkeit nicht geeignet sind, werden vermieden.
  • Keine Tunnel oder Brücken, die deinen Maßen nicht entsprechen.
  • (Enge) Ortsdurchfahrten, die für Wohnmobile beziehungsweise für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt sind, werden gekonnt umfahren.

Bist du viel innerhalb Deutschlands unterwegs, wirst du die Vorzüge des Wohnmobil-Navis vielleicht weniger zu schätzen wissen, als wie wenn du dich im europäischen Ausland aufhältst. Gerade in Südeuropa findest du zahlreiche, für unser Wohnmobil unpassierbare Passstraßen, Brücken, Tunnel oder extrem schmale Straßen beziehungsweise solche, die durch niedrige Balkone etc. für ein Alkoven-Wohnmobil zum Verhängnis werden können.

Welche weiteren Funktionen haben Wohnmobil-Navis?

Neben der eben genannten Tatsache, dass ein Wohnmobil-/Camper-Navi individuell auf dein Fahrzeug einstellbar ist, triffst du – je nach Hersteller und/oder Modell – auf weitere nützliche Funktionen, die jedoch auch manches PKW-Navi zu bieten hat:

Zusatzfunktionen bei Wohnmobil-Navis:

Navis können mehr als nur Routenplanung

  • akustische Routenansage parallel zum Kartenbild auf dem Display
  • POIs (Points of Interest), also für uns Camper besonders interessante Orte wie Camping- oder Stellplätze, aber auch besondere Sehenswürdigkeiten entlang der vorgegebenen Route
  • dynamische Stauwarnungen und Verkehrsmeldungen
  • Radarwarner
    (Aber Achtung: Diese sind in Deutschland sowie in einigen anderen Ländern verboten!)
  • Dashcam
  • Bluetooth-Modul
  • eingebautes DVB-T-Modul für den Empfang digitalen Fernsehens
  • Möglichkeit, eine Rückfahrkamera zu koppeln und anzuzeigen
  • Für die Routenvorschläge Aus- sowie Einschaltmöglichkeiten von Mautstrecken, Fährverbindungen etc.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Generell wirst du wohl in erster Linie nach deinen eigenen Bedürfnissen beziehungsweise deinem Geldbeutel entscheiden, welches Navi du kaufst.

Es gibt jedoch generell einige Punkte, auf die du achten solltest:
  • Bildschirmgröße
  • Karten
  • Eingabemöglichkeiten von Adressen und GPS-Daten (in möglichst unterschiedlichen Schreibweisen)
  • Offline-Navigationsmöglichkeiten
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Bluetooth & WiFi-Verbindung
  • Sonstige Extras

Im Einzelnen bedeutet das:

Bildschirmgröße

Nicht nur für ältere oder fehlsichtige Verkehrsteilnehmer empfiehlt sich ein Navi mit einem größeren Display. Fahren nach kleineren Bildschirmgrößen bedeutet vermehrte Anstrengung für die Augen sowie teils sogar gefährliche Situationen, wenn du angestrengt versuchen musst, zu erkennen, was auf dem Navi steht.

Empfehlenswert ist eine Bildschirmgröße von 5 bis 7 Zoll in der Diagonale, wobei die großflächigeren teurer sind. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, dass die Bedienung auf den entsprechend größeren Tasten des Touchscreens bei der Dateneingabe leichter ist.

Karten

Schau beim Kauf unbedingt nach, ob das von dir bevorzugte, beziehungsweise geplante Reiseland als Karte vorhanden ist. Ferner sollte das Navi regelmäßige Updates der Karten anbieten – idealerweise kostenlos –, damit du nicht nach veraltetem Kartenmaterial fahren musst und die angezeigte Route vielleicht gar nicht mehr möglich ist.

Ich persönlich bevorzuge 3D-Navigationskarten. Die meisten neueren Geräte lassen eine Umschaltung zwischen „normaler“ und 3D-Karten-Ansicht zu.

Eingabemöglichkeiten von Adressen und GPS-Daten

Beinahe selbstverständlich ist die direkte Eingabe des Zielortes sowohl als Adresse als auch in Form von GPS-Daten, denn gerade Camping- und Stellplätze außerhalb von Ortschaften besitzen nicht immer eine wirkliche Adresse.

In verschiedenen Stell- und Campingplatzführern, aber auch bei Websites findest du teils unterschiedliche Schreibweisen von GPS-Daten. Da ist es hilfreich, wenn du dein Navi entsprechend schnell einstellen kannst, ohne selbst erst umrechnen zu müssen.

Diese Schreibweisen gibt es:
  • dd°mm'ss.s''
    Grad, Minuten & Sekunden
    Beispiel: N50°55'7.1'' E1°42'37.2''
  • dd.ddddd°
    Dezimalgrad
    Beispiel: N50°55.119' E1°42.620'
  • dd°mm.mmm'
    Grad & Dezimalminuten
    Beispiel: N50.91865° E1.71034°

Routenplanung mit Smartphone

Offline-Navigationsmöglichkeiten

Da man (noch) nicht immer und überall Internet-Empfang hat (kommt in Deutschland leider häufiger vor als in anderen Ländern), ist es von großem Vorteil, dass du mit deinem Navi die Karten auch offline nutzen sowie deine GPS-Daten anzeigen lassen kannst.

Benutzerfreundlichkeit

Zu diesem Thema gehören gleich mehrere Kriterien, im Endeffekt jedoch entscheiden du und deine Fähigkeiten, mit einem derartigen Gerät umzugehen, darüber, ob es benutzerfreundlich ist oder nicht.

Allgemein sollten folgende Kriterien erfüllt sein:
  • Das Navi sollte leicht und sicher zu platzieren sein, selbst wenn es während der Fahrt – was nicht sein soll, aber in der Praxis immer mal wieder erforderlich ist – anders eingestellt werden muss.
  • Ideal sind sogenannte „vorausschauende Dateneingabe-Funktionen“ bei denen bereits nach Betätigung der ersten Buchstaben die passende Adresse vom Navi gefunden wird. Einige Navis schlagen sogar von dir häufig genutzte GPS-Daten beziehungsweise Adressen vor.
  • Manche Geräte besitzen eine Art „Sprachsteuerung“. Hierbei sprichst du die gesuchte Adresse ein und dein Navi zeigt dir die Route. Der Haken an der Sache ist: Sollte es im Auto oder außerhalb laut sein, kann deine sprachliche Ansage nicht oder falsch verstanden werden. Das kann auch bei fremdsprachigen Adressen passieren, wenn du dir in der Aussprache unsicher bist.
  • Die Bedienungsoberfläche, sprich das Bild auf deinem Navi sowie dessen Handhabung bei der Bedienung, muss ansprechend, klar verständlich sowie einfach zu betätigen sein.
  • Das Touchscreen-Display (das Vorhandensein eines solchen sollte mittlerweile selbstverständlich sein) muss schnell reagieren und eine für dich klare sowie gut verständliche Routendarstellung anzeigen. Ferner sind eine klare, gute Farbgebung sowie eine hohe Bildauflösung für schnelles Erkennen wichtig.
  • Die Datenladezeit sollte kurz sein.

Bluetooth- & WiFi-Verbindung

Zwar ist diese Eigenschaft nicht lebensnotwendig, jedoch ist es eine angenehme Sache, wenn man sowohl Informationen bezüglich des Wetters als auch der Verkehrsverhältnisse in „Echtzeit“ erhält. Das jedoch geht nur mit einer möglichen WiFi- und Bluetooth-Verbindung. Warum?

Ganz einfach: Dank Bluetooth kannst du dich im Nullkommanix mit deinem Tablet oder Handy verbinden und dir die gewünschten Informationen mittels einer WiFi-Kopplung holen.

Auch Anrufe kannst du vom Navi-Display aus dank Bluetooth entgegennehmen oder tätigen. Selbstverständlich bitte immer nur mit einer Freisprechfunktion!

Sonstige Extras

Weitere folgende Extras bieten einige Modelle – natürlich bei entsprechendem Preis – an, die zwar nicht unbedingt nötig, jedoch in manchen Situationen sehr hilfreich sind.

Weitere Navi-Funktionen:
  • Angebot verschiedener Streckenvorschläge
  • Kompatibilität mit einer Rückfahrkamera
  • Vorwärtskollisionswarnung
  • Spurhaltewarnung
  • Pausenmahner
  • Dashcam

Montage: Wohnmobil-Navi montieren

Navi hält an der Scheibe

Zum Schluss noch ein paar Anmerkungen zum Thema Montage des Navis im Wohnmobil: Normalerweise gehören beim Kauf eines Navigationsgerätes u.a. eine Halterung für die Windschutzscheibe sowie ein Saugnapf dazu. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass nicht jede sehr stabil und gut haltbar ist. Dabei gibt es kaum etwas schlimmeres, als dass das Navi während der Fahrt aus der Halterung springt und auf den Boden fällt. Nicht nur die Schrecksekunde, auch das anschließende Aufheben birgt enorme Gefahren hinsichtlich eines Unfalls in sich.

Um Stabilität und gute Fixierung zu gewährleisten, muss die Halterung abgewinkelt und stabil genug sein.

Erscheint dir die mitgelieferte Halterung zu instabil, kannst du modellunabhängige Halterungen im Fachhandel, aber auch in manchen Supermärkten, kaufen.

Eine gute Halterung sollte:
  • stabil sein
  • leicht einzurasten sein
  • leicht anzubringen, aber auch leicht abnehmbar, sein
  • verschiebbar sein, jedoch ohne zu langen Hals, da das Gerät ansonsten bei der Fahrt zu sehr vibriert

Welche sind die besten Wohnmobil-Navis?

Diese Frage lässt sich – wie bereits erwähnt – nicht allgemein beantworten, da jeder Wohnmobilfahrer andere Ansprüche an sein Navi stellt. Führende Hersteller mit guten Bewertungen sind TomTom und Garmin. Dabei sind aber auch andere Marken nicht von der Hand zu weisen. Und mal ehrlich: Im Prinzip behauptet jeder Hersteller von sich, das „beste Navi“ im Programm zu haben.

Hast du spezielle Ansprüche, lass dich im Fachhandel beraten.

Diese Modelle haben in Tests super abgeschnitten:
  • Garmin Camper 785 MT-D

    mit individuellem Routing, großem Bildschirm, 3D-Karten und Dashcam – aber auch teuer

  • TomTom Go 520

    mit Sprachsteuerung, tollem Bildschirm, lebenslangen Karten-Updates weltweit und Wifi – für viele Karten brauchst du aber eine extra SD-Karte

  • Garmin DriveSmart 65 MT-Dmit individuellem Routing und großem Bildschirm
  • Garmin Camper 770 LMT-D

    mit großem Bildschirm, Bluetooth & Wifi sowie Echtzeit-Verkehrsupdates – aber eher langsam

(Stand: 06/2022)

Wohnmobil-Navi oder Smartphone-Navi-App?

Natürlich gibt es auch einige nennenswerte Smartphone-Apps, mit denen du navigieren kannst. Ich selber habe mir letztens aus Not eine in Frankreich runterladen müssen, als mein Wohnmobil-Navi kaputt ging (das war die Sygic LKW & Wohnmobil Navigation). Navigieren klappt super damit, vor allem, weil ich auch hier verschiedene Extras ein- beziehungsweise ausschalten sowie die Maße und das Gewicht meines Wohnmobils zur Berücksichtigung der Routenplanung angeben kann.

Wohnmobil-Navigationsgerät Smartphone-Navigations-App
großer Bildschirm (5-7 Zoll in der Diagonale), so dass bereits ein kurzer Blick genügt kleine, schwer erkennbare Karte auf dem Bildschirm (Lösungsvorschlag: App aufs Tablet laden!)
viele verschiedene Funktionen/zahlreiche Extras je nach Version wenige zusätzliche Funktionen/Extras
teils (sehr hoher) Anschaffungspreis kostenlose Versionen möglich, ansonsten niedrigere Preislage
kann auch während der Fahrt bedient werden (z.B. mittels Sprachsteuerung)* Bedienung während der Fahrt problematisch/ablenkend*

* Die Bedienung während der Fahrt ist aber sowieso verboten. Das ist also ein Kriterium für deinen Beifahrer.

Fazit

Wer mit dem richtigen Navi unterwegs ist, fährt entspannter und kann die Fahrt genießen (gilt übrigens auch für den Beifahrer!). Das bedeutet, in jedem Fall – egal ob ein Navi mit großem Bildschirm oder eine App – sollten die Maße und das Gewicht des Wohnmobils bei der Errechnung der Tourenvorschläge mit berücksichtigt werden. Folglich ist ein spezielles Wohnmobil- oder auch LKW-Navi das optimale für dein Fahrzeug.
Wen der kleine Bildschirm nicht stört oder wer ein Tablet zum Navigieren nutzt, der findet auch an einer Wohnmobil- beziehungsweise LKW-Navigations-App gefallen.

FAQ

Die häufigsten Fragen zum Ratgeber 'Das richtige Navi für dein Wohnmobil'

Worin besteht der wichtigste Unterschied zwischen einem Camping-/LKW-Navi und einem normalen PKW-Navi?

Es gibt zwei gravierende Unterschiede. Zum einen lassen sich beim Camping-Navi die Maße und das Gewicht deines Wohnmobils für die optimale Routenplanung einstellen, zum anderen gibt es spezielle Extras wie die Anzeige von Stell- und Campingplätzen beziehungsweise Parkplätzen für LKWs.

Wie oft muss ich das Kartenmaterial updaten und was kostet das?

Generell solltest du regelmäßig updaten – spätestens jedoch nach 2 Jahren, da sich die Straßenführungen häufig sehr schnell ändern. Was die Kosten anbelangt, ist das von Hersteller zu Hersteller beziehungsweise von Modell zu Modell unterschiedlich. Einige Hersteller bieten lebenslange, kostenlose Updates, andere verlangen beim Update einen bestimmten Betrag.

Kann ich Stellplätze beziehungsweise Campingplätze als POI auf mein Navi/auf meine Navi-App laden?

Bei einigen Navis ist dieser Service bereits vorinstalliert. Gerade Smartphone-Apps erlauben aber auch das Importieren von Camping- und/oder Stellplatzdaten aus anderen Apps.

Besteht ein preislicher Unterschied zwischen normalen Navis und Wohnmobil- beziehungsweise LKW-Navis?

Ja, es besteht ein großer Unterschied. Wohnmobil- beziehungsweise LKW-Navis sind generell doppelt bis mehrfach so teuer wie die anderen.

Ähnliche Ratgeber
Vollintegriertes Wohnmobil unterwegs

Technik

Kastenwagen oder vollintegriertes Wohnmobil

Viele Deutsche können sich einen Urlaub ohne Wohnmobil gar nicht mehr vorstellen. Wenn es aber um Kaufentscheidungen geht – entweder das erste oder das nächste eigene Wohnmobil –, ...

31.05.2022 7 Minuten zum Lesen
Alkoven-Wohnmobil am See

Technik

Kastenwagen oder Alkoven

Das Reisen mit dem Wohnmobil bedeutet Freiheit und Freude – doch welches Wohnmobil passt zu dir? Wenn du noch schwankst, ob ein Kastenwagen oder ein Alkoven-Wohnmobil das richtige ...

17.05.2022 6 Minuten zum Lesen
Durchfahrtshöhe per Schild anzeigen

Technik

Laser-Entfernungsmesser: Durchfahrtshöhe für Wohnmobile beachten & überprüfen

Moderne Wohnmobile fahren sich fast wie ein PKW. Zumindest die kleinen und mittelgroßen Modelle. Was für den Wohnmobil-Fahrer jedoch anfangs häufig ungewohnt ist, ist insbesondere ...

15.02.2022 4 Minuten zum Lesen