Alkoven-Wohnmobil am See

Vergleich: Kastenwagen oder Alkoven – Welches Wohnmobil passt zu mir?

Das Reisen mit dem Wohnmobil bedeutet Freiheit und Freude – doch welches Wohnmobil passt zu dir? Wenn du noch schwankst, ob ein Kastenwagen oder ein Alkoven-Wohnmobil das richtige Fahrzeug für dich ist, haben wir in diesem Artikel viele kritische Punkte beleuchtet, die dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen können. Welche Vorteile ein Alkoven hat und wo der Kastenwagen punkten kann, liest du hier.

Kastenwagen: Unauffällig, flexibel & kompakt

Diese umgebauten Transporter sind ab 5,40 m lang und bieten auf bis zu 6,36 m Länge alles, was man zum Reisen, Schlafen und Wohnen benötigt. Neben einem Bad, einer Küche und einer Sitzecke gibt es im Kastenwagen eine Schlafmöglichkeit und oft auch Platz in der Heckgarage, um größere Gegenstände wie Campingtisch, Fahrräder oder sogar Mofas mitzunehmen.

Die Grundrisse unterscheiden sich oft nur geringfügig voneinander. Je nach Anzahl der Mitreisenden sind manchmal nur 2 Schlafplätze, mal 5 oder noch mehr Betten möglich: Hubbetten oder Aufstelldach machen es möglich. Dabei kann es aber sein, dass die Sitzecke nachts nur noch eingeschränkt nutzbar ist.

Wie ist ein Kastenwagen aufgebaut?

Beim Kastenwagen bleibt das Basisfahrzeug des Transporters komplett erhalten. Im hinteren Bereich führt der Hersteller aber Umbauten durch und setzt Fenster ein, sodass ganz unterschiedliche Wohnmobile herauskommen können – selbst wenn die grundlegenden Maße identisch sind.

Alkoven: Klassisch & klar

Wenn man an Wohnmobile denkt, hat man noch immer oft das klassische Bild eines Alkoven im Kopf: Die vorstehende “Nase” mit Schlafbereich im Obergeschoss gibt diesem Reisemobil das charakteristische Äußere. In dieser Nische befindet sich das feste Bett, das über eine Leiter zugänglich ist. Abends ist also kein Umbau erforderlich und oft gibt es außer dem Schlafplatz im Alkoven noch weitere Betten, was für Familien attraktiv ist. Gibt es nur den Schlafplatz im Alkoven, ist mehr Platz im Wohnbereich, was das Campen angenehm macht – auch an Regentagen.

Wohnmobile mit Alkoven beginnen oft bei ca. 6 Metern Länge, das kann bei Maut- oder Fährgebühren teuer zu Buche schlagen.

Wie ist ein Alkoven aufgebaut?

Beim Alkoven bleibt vom Basisfahrzeug die Fahrerkabine erhalten. Auf dieses Basisfahrzeug kommt ein Aufbau, den der Hersteller selbst designt.

Maße: Abmessungen von Kastenwagen & Alkoven

Bei beiden Fahrzeugtypen, Kastenwagen und Alkoven, gibt es keine Pauschalaussagen, weil natürlich von bis Vieles möglich ist. Trotzdem unterscheiden sich gerade hier beide Freizeitfahrzeuge.

Höhe: Einschränkungen bei Tunneln & Unterführungen

Beim Kastenwagen wird meist in H2 Hochdach und H3 Superhochdach unterschieden.

So hoch ist ein Kastenwagen:
  • H2: 252 cm Fahrzeughöhe, Stehhöhe um die 1,93 m
  • H3: 276 cm Fahrzeughöhe, Stehhöhe um die 2,17 m (weniger bei Doppelboden)

Länge und Höhe des Kastenwagens (hier: Citroen, gilt auch für Fiat und Peugeot)

Kleine Wohnmobile mit Alkoven sind manchmal “nur” 3 bis 3,20 m hoch, es gibt aber auch Modelle mit über 3,50 m. Hier wird es dann bei vielen Unterführungen wirklich eng und du musst Ausweichrouten nutzen.

Innen bedeutet der Platz im Alkoven selbst übrigens mehrheitlich 70 bis 85 cm. Zum Sitzen ist das noch ganz gut. Probiere aber am besten einfach aus, ob dir das gefällt.

Breite: Enge Straßen & schmale Parkplätze

Wohnmobile mit Alkoven kommen typischerweise auf 2,30 bis 2,40 m Breite, ein Kastenwagen auf Transporterbasis landet inklusive Seitenspiegeln landet meist bei der gleichen Breite – ohne Spiegel sind es nur etwa 2,05 m.

Hier geben sich beide Modelle also nicht so viel. Das betrifft sowohl den Innenraum als auch das Parken oder Befahren von engeren Straßen. Umsicht ist eben mit einem Wohnmobil immer erforderlich.

Länge: Welches Wohnmobil ist kürzer?

Der typische Kastenwagen beginnt bei 5,40 m Länge. Länger geht es bei 5,99 m und 6,36 m – kürzere Modelle mit 4,99 m sind sehr selten, schließlich sollen ja Bad, Küche, Sitzecke und Bett hineinpassen.

Beim Alkoven sind 6 Meter schon kurz und kompakt – als solches zählt er übrigens noch bis 6,90 m Länge. Je nach Anzahl der Sitz- und Schlafplätze sowie Ausstattung können Alkoven bis zu 9 m lang werden.

Gewicht, Gepäck & Zuladung

Kastenwagen gibt es teils mit 3,3 t Light Chassis, sondern aber üblicherweise mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t. Darüber geht natürlich auch, ist aber weniger üblich. Je nach Modell und Einbauten bleiben manchmal nur wenige Hundert Kilogramm Zuladung.

Das Gleiche gilt aber auch in leichteren Alkoven, denn dank des Aufbaus sind bei einem Mitfahrer und Gepäck (oder gar mehreren Familienmitgliedern) die 3,5 t schnell erreicht. Wer schwerere Wohnmobile fahren darf, hat bei Fahrzeugen mit Alkoven aber mehr Auswahl und dann auch entsprechend mehr Zuladung.

Unser Tipp beim Gewicht:

Das Wohnmobil unbedingt einmal leer und einmal voll wiegen – dann könnt ihr schauen, ob ihr noch irgendwo reduzieren müsst oder ob alles passt. In manchen Fällen kann sogar eine Auflastung sinnvoll sein. Ein zu hohes Gewicht solltest du beim Fahren nicht riskieren. Das ist nicht nur gefährlich, sondern kann bei Kontrollen auch teuer werden – im Ausland sogar richtig teuer.

Wohnmobil wiegen mit einer Caravan-Waage

Mitfahrer: Sitz- & Schlafplätze

Die Anzahl der mitreisenden Menschen und Tiere kann ausschlaggebend für die Wahl des Reisemobils sein.

Sitzplätze beim Kastenwagen & Alkoven

Kastenwagen mit Coupé-Dach: Der Adria Twin Plus 600 SPB

Fahrer- und Beifahrer finden in jedem Wohnmobil Platz. Je nach Ausstattung gibt es bei Kastenwagen meist 4 zugelassene Sitzplätze, bei solchen mit Alkoven sind sogar mal bis zu 6 eingetragene Sitzplätze möglich.

Im Kastenwagen wird es für Familien mit 2 Kindern aufgrund der eher schmalen Sitzbank oft schon eng. Ein Kastenwagen ist also typischerweise für 1 bis maximal 4 Personen ausgelegt, beim Alkoven ist auch mehr möglich. Daher ist der Alkoven grundsätzlich als familienfreundlicher zu bezeichnen.

Wie viele Schlafplätze sind möglich?

Auch bei den Schlafplätzen bietet ein Alkoven unter Umständen mehr: Auch hier sind bis zu 6 Schlafplätze – je nach Hersteller – möglich.

Im Kastenwagen findest du oft nur 2 bis 4 feste Betten, dazu kommt oft ein Notbett in der Dinette. Der Umbau jeden Morgen und Abend ist aber eigentlich wirklich nur etwas für Ausnahmefälle. Reist ihr regelmäßig mit mehr als zwei Personen, gibt es dafür auch den richtigen Kastenwagen, es wird aber möglicherweise umständlicher und/oder enger und unkomfortabler.

Fahren & übernachten

Wohnmobile sind eben nicht nur zum Wohnen, sondern auch zum Fahren geeignet, mobil eben. Auch hier unterscheiden sich Kastenwagen und Alkoven in ihren Vorzügen und Eigenschaften.

Fahrkomfort

Ein Alkoven erfordert besondere Umsicht beim Fahren. Die Höhe sowie die “Schlafnase” führen zu einem erhöhen Luftwiderstand. Besonders bei Brücken, Tunneln oder herunterhängenden Ästen musst du also vorsichtig sein. Doch auch das Überholen fühlt sich anders an und auch beim Parken und in engen Gassen musst du genau aufpassen. Generell schwankt ein Alkovenmobil stärker.

Übernachten: Stellplätze & Campingplätze

Freistehen mit dem Kastenwagen

Je größer und sperriger das Wohnmobil, desto eher eignen sich Camping- und Stellplätze mit längeren Aufenthalten. Bei kompakten und wenigen Modellen ist ein tatsächliches Herumreisen mit nur einer oder wenigen Nächten auf dem gleichen Stellplatz attraktiv(er).

Achte (nicht nur) bei hohen oder sehr langen Wohnmobilen, z. B. mit Alkoven, unbedingt darauf, in der Hochsaison oder am Wochenende vorzubuchen. Das gilt besonders dann, wenn du länger bleiben willst. Mit einem kürzeren oder kleineren Kastenwagen gibt es – so berichten erfahrene Camper – fast immer die Möglichkeit, irgendwo zu übernachten. Das gilt gerade für Stellplätze, doch auch hier ist in der beliebtesten Reisezeit eine Reservierung empfehlenswert.

Führerscheinklasse

Welchen Führerschein du für dein Wohnmobil haben musst, ist nicht vom Typ und seinen Maßen abhängig, sondern vom Gewicht. Sowohl einen Kastenwagen als auch einen Alkoven kannst du grundsätzlich mit einem B-Führerschein fahren, sofern es nicht mehr als 3,5 t wiegt.

Der "alte" Führerschein Klasse 3: Für Wohnmobile bis 7,5t

Mit einem alten Führerschein der Klasse 3 kannst du Wohnmobile bis 7,5 t fahren. Willst du mit einer Fahrerlaubnis, die du nach 1999 erworben hast, Wohnmobile über 3,5 t lenken, brauchst du einen LKW-Führerschein der Klasse C1.

Dabei gilt nicht nur das Gewicht des Wohnmobils alleine, sondern das Gesamtgewicht inklusive Gepäck und Mitreisenden. Zur Orientierung dient dir die zulässige Gesamtmasse deines Wohnmobils – überprüfen solltest du das Gewicht trotzdem, z. B. auf einer Fahrzeugwaage.

Isolierung: Wie wintertauglich sind diese Wohnmobile?

Kritiker bescheinigen Kastenwagen meist nicht einmal eine Wintertauglichkeit, geschweige denn eine Winterfestigkeit. Selbst bei beheizbaren Tanks halten Alkoven-Fans den Kastenwagen für die schlechteste Wahl beim Wintercamping. Der Fairness halber muss man aber sagen: viele Kastenwagen können mit Winterpaket durchaus auch bei kühlen Temperaturen punkten.

Beim Alkoven ist häufig lediglich das Fahrerhaus unbeheizt, das restliche Fahrzeug ist aber oft durchaus winterfest konzipiert. Wer also gerne und oft im Winter verreisen möchte, fährt mit einem Alkoven eventuell besser.

Vorteile & Nachteile im Überblick

Kastenwagen: Vorteile & Nachteile

Vorteile
  • Durchgehende Stehhöhe
  • Unauffällig & flexibel
  • Für alle Arten von Reisen geeignet
  • Hohes Sicherheitsgefühl beim Fahren
  • Je nach Länge & Höhe vergleichsweise günstig im Unterhalt
  • Auch als (zusätzliches) Alltagsfahrzeug nutzbar
Nachteile
  • Nicht immer familientauglich
  • Komfort mittelmäßig
  • Eingeschränktes Raumgefühl
  • Oft geringe Zuladung
  • Aktuell hohe Kosten, aber auch hoher Wiederverkaufswert
  • Wintercamping nur mit Zusatzpaketen sinnvoll, aber hohe Heizkosten

Wer unauffällig reisen will und vielleicht auch mal abseits von Stell- und Campingplätzen übernachten möchte (natürlich nur, wenn es erlaubt ist), entscheidet sich oft für den Kastenwagen. Der vergleichsweise geringe Verbrauch und die oft noch günstigeren Gebühren bei Fähre oder Maut machen den Kastenwagen bei entsprechender Ausstattung ganzjährig attraktiv.

Alkoven: Vorteile & Nachteile

Vorteile
  • Kein Umbau zum Schlafen nötig
  • Familientauglich
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Meist viel Stauraum, auch im Alkoven selbst
  • Bei Fahrerhausabtrennung gut geeignet fürs Wintercamping
Nachteile
  • Recht groß, dadurch ggf. teurer im Betrieb (Sprit, Maut, etc.)
  • Wuchtiges Äußeres, direkt als Wohnmobil erkennbar
  • Alkoven nur durch Klettern zugänglich
  • Fahrkomfort geringer: viel Umsicht nötig
  • Geringe Sitzhöhe im Alkoven
  • Fahrerhaus nicht isoliert

Ein Wohnmobil mit Alkoven ist günstig in der Anschaffung, dafür aber teurer im Unterhalt. Trotzdem bietet dieses Wohnmobil eine tolle Möglichkeit, um mit der ganzen Familie zu verreisen und hat eine klare Trennung im großzügigen Aufbau.

Durch die Größe und die generelle Auffälligkeit solltest du bei einem Alkoven-Wohnmobil über einen überdachten Stellplatz verfügen.

Unser Rating

Kastenwagen Alkoven Vollintegrierter
Anschaffungspreis ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Unterhalt ⭐⭐ ⭐⭐ ⭐⭐
Wiederverkaufswert ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Flexibilität ⭐⭐⭐
Alltagstauglichkeit ⭐⭐⭐
Komfort ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Für Freisteher ⭐⭐⭐
Für den Campingplatz ⭐⭐ ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Stauraum ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Fahrverhalten ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Bad / WC ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Für 2 Personen ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐
Für 3 Personen ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Für 4 Personen ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Wintertauglichkeit ⭐⭐ ⭐⭐⭐

Zusammenfassung: Alkoven vs. Kastenwagen

Welches Freizeitfahrzeug für dich am besten geeignet ist, hängt von deinen Vorlieben, deinen Mitreisenden und deinen Reisegewohnheiten ab. Am besten fährst du sowohl einen Kastenwagen als auch einen Alkoven mal über ein Urlaubswochenende Probe und fühlst dich hinein: Was gefällt dir gut, was weniger? Mit welchen Nachteilen kannst du leben oder was ist ein No-go für dich? Grundsätzlich gibt es nämlich mittlerweile dank des Camping-Booms bei allen Fahrzeugtypen viele Optionen, sodass keine Pauschalaussagen möglich sind.

FAQ

Die häufigsten Fragen zum Ratgeber 'Vergleich: Kastenwagen oder Alkoven – Welches Wohnmobil passt zu mir?'

Warum kein Alkoven?

Argumente gegen ein Reisemobil mit Alkoven sind zum einen der erhöhte Luftwiderstand. So entstehen höhere Spritkosten, außerdem können durch die Höhe bestimmte Durchfahrten problematisch werden, beispielsweise bei Tunneln oder Schranken (auch an Campingplätzen). Auch bei einigen Mautstrecken ist die Fahrzeughöhe entscheidend. Wer außerdem gerne mal im Bett aufrecht sitzt, hat im Alkoven häufig Probleme. Dazu ist der Aufstieg über eine Leiter erforderlich. Wer hier körperlich eingeschränkt ist, findet den Einstieg ins Bett beim Alkoven-Wohnmobil oft schwierig. Ein Alkoven ist also nicht unbedingt seniorenfreundlich.

Was ist der Vorteil von Alkoven?

Ein Alkoven-Wohnmobil hat viel Platz im Wohnraum und dazu ein festes Bett. Hier ist abends kein Umbau nötig, außerdem haben alle Bereiche im Wohnmobil ihren festen Zweck. Der Aufstieg über die Leiter ist klasse und der Alkoven (auch für Kinder) ein toller Schlafplatz.

Was ist besser: Alkoven oder Kastenwagen?

Ob ein Alkoven oder ein Kastenwagen besser zur dir passt, musst du selbst herausfinden. Sowohl Reiseziele als auch Reisezeit und Reisende spielen eine Rolle bei der Auswahl des passenden Wohnmobils. Probier am besten beide Versionen einmal aus und schau, welche Art des Reisens für dich am angenehmsten ist.

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